ostsee. neue liebe

Tipps von Einheimischen

Unsere Ostsee-Botschafter sind immer auf der Lauer, um für Sie Geheimtipps in der Region der Ostseeküste Schleswig-Holstein zu erhaschen. Lesen Sie selbst, welche Tipps Sie Ihnen für eine Entdeckungstour der anderen Art mit auf den Weg geben! 

Eins ist klar: An der Ostseeküste Schleswig-Holstein und im Binnenland gibt es immer Neues zu entdecken!

Besondere Orte nur für Sie!

Entspannung pur am Strand der Ostseekueste Schleswig Holstein

Türme und Torten

Ostsee-Botschafter Dietrich Busch aus Bad Malente hat folgende Geheimtipps unter dem Motto "Türme und Torten" für Sie:

1.) Vom Eutiner Wasserturm hat man nach 156 Stufen eine traumhafte Aussicht über das "Weimar des Nordens" und sich anschließend ein dickes Stück Torte verdient. Das kann man natürlich in einem der zahlreichen Eutiner Cafés genießen, aber auch mit einer anschließenden Landpartie durch die Holsteinische-Schweiz verbinden. Die bietet sich am Wochenende zum "Gut Friedrichshof" in Dodau an. Das Bauernhof-Café ist dann ab 14:00 Uhr für Sie geöffnet. Tagtäglich kann man im "Fährhaus- Niederkleveez", einem Hotel mit Restaurant und Café im gleichnamigien Ort am Dieksee, herrlich Kaffee trinken und hausgemachte Torten genießen.

2.) In Malente lockt das Holzbergtum. Der einmalige Blick über die Holsteinische Schweiz lässt jeden die Mühen der 146 Stufen vergessen. Und die verbrauchten Kalorien holt man sich am besten im Hof-Café "Radlandsichten" zurück. Bauernstübchen, Kaffeegarten und Hofladen sind das perfekte Ziel einer erholsamen Landpartie.

3.) Plön bietet den Parnassturm, um einen Eindruck von der Seenlandschaft der Kreisstadt zu bekommen. Die Turmhöhe von 20 Meter macht nicht schwindelig, der Aufstieg dafür umso hungriger. Plön selber bietet ein umfangreiches gastronomisches Angebot. Ruhig und "so richtig auf dem Lande" kann man sich aber auch von Mittwoch bis Sonntag ab 14:00 Uhr bei Kaffee und leckerem Kuchen im "Ferienhof Engelau" in Engelau verwöhnen lassen. Und wer länger bleiben möchte, bucht eines der ganz und gar individuellen Zimmer.

Timmendorfer Strand: Einmal ganz anders!

Ostsee-Botschafter Theo Bauernschmidt aus Timmendorfer Strand hat sich auf eine etwas andere Entdeckungstour des Ortes begeben. Lesen Sie selbst:

In Timmendorfer Strand, dem deutschlandweit bekannten Ostsee-Urlaubsort mit seinem mehrere Kilometer langen Sandstrand, genießt man zu Recht die wohlverdienten Ferientage in der Sonne am Meer und lässt sich von den örtlichen, vielfältigen und qualitätsvollen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben verwöhnen. Dies ist Urlaub pur und dafür ist Timmendorfer Strand berühmt!

Doch kann man Timmendorfer Strand nur auf die genannten Angebote und Attraktivitäten beschränken? Und was kann der Urlauber unternehmen, wenn sich die Sonne einmal versteckt und eine kalte Brise den Aufenthalt am Strand vermiest? Oder man hat den Trubel während der Saison am Meer und im Ort leid und möchte in einsamere Gefilde entfliehen? Gibt es hierfür eine Alternative?

Ich sage uneingeschränkt: Ja!

Zwischen der Ostsee und dem Hemmelsdorfer See erstrecken sich die Aalbeek- Niederungen, ein wunderschönes und abenteuerlich anmutendes Naturschutzgebiet. Das Flüsschen Aalbeek verbindet See mit Meer, kaum fließend, da es bei der Einmündung in den Niendorfer Hafen auf eine möglichst gleiche Wasserstandshöhe gehalten wird. Damit ist auch der Pegel des Hemmelsdorfer Sees fixiert.

Aber wo sind hier die Besonderheiten?

Die Aalbeek-Niederungen sind ein meist baumbestandenes, sehr sumpfiges Gebiet, das mit wenigen Wegen und Pfaden durchzogen wird. Das Sumpfwasser reicht meist bis an die Ränder der Wegebefestigungen und engt diese nach niederschlagsreichen Wochen abschnittsweise bis auf einen halben Meter ein. Beim Wandern und insbesondere beim Radfahren ist zuweilen Vorsicht geboten, um nicht vom Pfade abzugleiten.

Beim Anblick des Sumpfwaldes überkommt einem ein seltsames, sonderbares und fast unheimliches Gefühl. Sehr fremd und verwunschen, zuweilen auch düster, aber auch verzaubernd anmutend ist einem diese Welt, die man nicht betreten und der man nicht näher kommen kann. Die abgestorbenen, ungeordnet querliegenden Bäume verleihen dem Ganzen zusätzlich einen düsteren, vergänglichen Charakter. Und die Einsamkeit – es gibt nur wenige Besucher – steigert die Empfindungen: man fühlt sich ein wenig wie ein Abenteurer oder Entdecker im sumpfigen Urwald, angespannt und gewärtig, dass vielleicht doch etwas Unheimliches geschehen könnte. Und just in diesem Moment vernimmt man das laute und erschütternde Geschrei wilder exotischer Vögel, das einem durch Mark und Bein geht. Für Einheimische ist dieses Vorkommnis jedoch leicht zu erklären: Unmittelbar an die Niederung schließt der Vogelpark Niendorf an, in dem auch Vögel aus tropischen und subtropischen Gebieten wie Hornvögel, Papageien, Flamingos und Fächertauben gehalten werden und von Besuchern dieses Parkes bewundert werden können.

Timmendorfer Strand: Der alte Kurpark!

Ostsee-Botschafterin Susanne Graap hat einen besonderen Geheimtipp für Sie, der bei Ihrer nächsten Erkundung von Timmendorfer Strand nicht fehlen sollte:

Mein Geheimtipp für den Timmendorfer Strand ist ganz klar der Alte Kurpark in der Bergstrasse. Angezogen von der fast mystischen Ruhe verzaubert mich dieser Kurpark, mit seiner Fülle an Trauerweiden, jeden Tag.

Dieser Park wurde ca.1930 von Harry Maasz geplant, der eine Vision von einem "Volkspark der Zukunft“ hatte und gleichzeitig der Gesundheit und Erholung der Bürger dienen sollte. In diesem Park befinden sich auch Trauerbuchen, verschiedene Ahorne (darunter der seltene Acer monspessulanum), Eichen und Birken.

Der Park liegt ein kleines bisschen entfernt vom Trubel des Ortskerns, mit seinen gastronomischen Anziehungspunkten und attraktiven Geschäften, aber gerade aus diesem Grund ist der Kurpark für mich eine wunderschöne Oase zum Abschalten und „Luft holen“.

Das Städtchen Lütjenburg

Ostsee-Botschafterin Regina Jäger aus Panker und Ihre Erfahrungen aus Lütjenburg:

Das Städtchen Lütjenburg lässt sich gut zu Fuß erkunden und zeigt neben lauschigen Gässchen und Winkeln viele gut erhaltene historische Gebäude und Häuser. Dazu gehört zum Beispiel das malerische Rathaus. Unter Einheimsichen gilt vor allem das Obsthäuschen der Stadt mit seiner Vielfalt auch ungewöhnlicher essbarer Früchte und Gewächse als Geheimtipp.

Bunte Veranstaltungsprogramme mit Musik, Aufführungen oder Bauernmärkte finden die ganze Urlaubssaison hindurch, meist auf dem Marktplatz, der reichlich Gelegenheiten zum Verweilen, Schauen und Freiluft-Kaffeetrinken bietet, statt.