Informationen zu Corona und Reisen an die Ostsee Schleswig-Holstein

Sicherheit & Gesundheit gehen vor

Schleswig-Holstein hat viel Platz und bietet damit viele Möglichkeiten, die Natur zu erleben. Außerdem haben Norddeutsche naturgemäß mit dem "Abstand halten" kein Problem. Daher werden wir auch 2021 unter Pandemiebedingungen unsere Gäste wieder herzlich willkommen heißen.

Die Maßnahmen und Auflagen der Landesregierung und Bundesregierung tragen zur Pandemiebekämpfung bei, denn die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste, Mitarbeiter und Anwohner haben für uns oberste Priorität. Wir möchten unseren Gästen auch in Pandemiezeiten ein echtes Urlaubserlebnis am Meer bieten - mit viel Platz für individuelle Wünsche und Aktivitäten. Auch zukünftig möchten wir unseren Gästen mit einem breiten Spektrum an Aktivitäten eine erfrischende Zeit voller Leben bieten.

Das Coronavirus - Corona-Postfach und Hotline für Gäste

Jedem wird empfohlen, auf eine gute Handhygiene zu achten und die Regeln der Hust- und Nies-Etikette zu beachten. Nachfolgend fassen wir alle aktuellen Entwicklungen vom Ministerium oder den Kreisen verabschiedete Maßnahmen zusammen. Außerdem erhältst du weiter unten alle aktuellen und weiterführenden Links zum Thema.

Das Land Schleswig-Holstein hat zur Beantwortung aller Fragen rund um die Regelungen zu „Reisen und Corona in Schleswig-Holstein“ ein Corona-Postfach eingerichtet. Zudem hat das Wirtschaftsministerium angepasste FAQs für den Tourismus veröffentlicht, unter anderem mit Antworten auf Fragen zum Thema Lockerungen beim Dauercamping. Solltet ihr dort eure Fragen nicht beantwortet bekommen, dann schickt gerne eine Mail an folgende Adresse: corona@lr.landsh.de.

Zusätzlich kann das Bürgertelefon auch von Gästen für Anfragen, die sich auf neue Verordnungen und Erlasse der Landesregierung beziehen, genutzt werden. Die Hotline für Gäste und Bürgertelefon ist erreichbar unter 0431 / 797 000 01


Aktuell geltende Bestimmungen:

Die Landesregierung hat über neue Regelungen der Neufassung und Verlängerung der Corona-Bekämpfungsverordnung informiert.

Ab dem 12. Januar 2022 gelten laut der Landesregierung folgende Änderungen der Corona-Bekämpfungsordnung:

  • Generell gilt beim Sport in Innenräumen für Personen ab 18 Jahre die 2Gplus-Regel, wie auch für Saunen, Dampfbäder, Whirlpools und ähnliche Einrichtungen.
  • 2Gplus-Regel gilt bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen für die Kundinnen und Kunden kein Tragen einer Maske möglich ist (z.B. Kosmetik). Gilt nicht bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen; bei Friseurdienstleistungen gilt weiter 3G.
  • Ausnahmen von der Testpflicht bei 2Gplus:
    • Für Personen mit einer Auffrischungsimpfung („Booster“) entfällt die zusätzliche Testpflicht sofort. Als „geboostert“ gelten im Sinne der derzeit geltenden Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes Personen, die nach ihrer Grundimmunisierung durch zwei Impfungen bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben – Ausnahme Johnson & Johnson (eine Impfung plus Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff).
    • Kinder bis zur Einschulunng.
    • Minderjährige, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes in der Schule getestet werden.
      • Die Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht für den Besuch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege/Eingliederungshilfe.
  • Private Treffen innerhalb geschlossener Räume, an denen mindestens ein Person (ab 14 Jahren) teilnimmt, die nicht geimpft oder genesen ist, darf die Zusammenkunft höchstens aus den Mitgliedern zweier Haushalte bestehen; aus einem dieser Haushalte dürfen zudem höchstens zwei Erwachsene sowie zuzüglich deren minderjährige Kinder teilnehmen.
  • Zuzüglich ab dem 28. Dezember sind Treffen im privaten Raum (Wohnung und dazugehöriger Garten) nur noch mit maximal zehn Personen möglich, außer alle Personen gehören einem Haushalt an. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt, unabhängig ob sie geimpft oder genesen sind. Für Veranstaltungen zu privaten Zwecken (private Feste und Feierlichkeiten wie z.B. Familienfeste) gelten auch in Gaststätten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (max. 10 Teilnehmer mit Ausnahmen für unter 14-Jährige).
  • Maskenpflicht gilt:
    • Grundsätzliche Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Innenräumen und eine Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken.
    • für Zuschauerinnen und Zuschauer bei Großveranstaltungen (außer Märkten) mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Personen,
    • in Innenbereichen der Gastronomie für Gäste, die sich nicht an ihrem festen Sitz- oder Stehplatz befinden, sowie Gastwirtinnen und Gastwirte und ihre Mitarbeitende
  • Absenkung der Teilnehmerobergrenzen bei Sitzveranstaltungen mit passivem Publikum in Innenräumen (z.B. Theater) auf max. 500 Personen. Für alle anderen Veranstaltungen gelten max. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Innenräumen (plus Maskenpflicht s.o.) und 100 in Außenbereichen.
  • Der Verzehr in der Innengastronomie (Speisen und Getränke) ist ab dem 28. Dezember nur noch an festen Sitz- oder Stehplätzen mit Tischen möglich.
  • 2Gplus-Regel und Sperrstunde in der Gastronomie (23 bis 5 Uhr).
  • Diskotheken werden geschlossen, Tanzveranstaltungen untersagt
  • Für Chöre gilt in Innenräumen: Mund-Nasen-Bedeckungen sind auch beim Singen zu tragen. Das Spielen von Blasinstrumenten ist angesichts der erhöhten Infektionsge-fahr nicht zulässig (beruflich Tätige oder Prüflinge sind beim Singen von der Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht und dem Verbot, Blasinstrumente zu spielen, ausgenom-men).
  • Auch für Übernachtungsgäste in Beherbergungsbetrieben gilt bei Anreise eine zusätzliche Testpflicht (2G+). Erforderlich ist ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt.
  • Maskenpflicht im Einzelhandel und in Dienstleistungsbetrieben mit Ladenlokalen gilt für die Mitarbeitenden auch unabhängig von physischen Barrieren.
  • Dokumentationen über Kontrollen von Tests (z.B. im Einzelhandel oder in Kitas) sind vier Wochen lang aufzubewahren.

Den gesamten Verordnungstext findest du hier: http://www.schleswig-holstein.de/coronavi-rus-erlasse

Ab dem 4. Dezember 2021 gelten auch im Einzelhandel in Schleswig-Holstein 2G- Regeln (genesen oder geimpft). Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung und minder- jährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können (durch ärztliches Attest bestätigt), können mit einem negativen Test auch dort einkaufen, wo 2G-Regeln gelten.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums fallen Tourist-Informationen unter die 2G-Regel.

  • Ausnahmen von der 2G-Regel:
  • Lebens- und Futtermittelangebote,
  • Wochenmärkte,
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken,
  • Geschäfte für medizinische Hilfsmittel und Produkte,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Poststellen,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Zeitungsverkauf,
  • Buchhandlungen,
  • Bau- und Gartenmärkte,
  • Blumengeschäfte,
  • Tierbedarfsmärkte sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln).

Für den Einzelhandel außerhalb geschlossener Räume – etwa beim Weihnachtsbaumverkauf unter freiem Himmel – gelten dagegen keine 2G-Anforderungen. Auch in Ladenlokalen von Dienstleistern, die ähnlich wie Einzelhandelsgeschäfte von Laufkundschaft aufgesucht werden (z.B. Reisebüros, Autovermietungen, Änderungsschneidereien etc.), werden 2G-Regelungen eingeführt.

Ausnahmen gelten für:

  • Fahrrad-, Handy- und Kfz-Werkstätten,
  • Banken und Sparkassen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Friseurgeschäfte,
  • Optiker und Hörgeräteakustiker,
  • Ladenlokale für medizinisch und pflegerische Dienstleistungen

 

  • Geimpfte, Genesene
    Vollständig Geimpfte: Es bedarf im Regelfall zweier Impfungen sowie eines weiteren Abstandes von 14 Tagen nach der letzten Impfung.
    Genesene: Hatten eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Infektion muss zwischen 28 Tagen und 6 Monaten zurückliegen. Danach gelten sie als Geimpfte, wenn sie eine Impfung erhalten.
    Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests auch Angebote wahrnehmen, für die 2G-Regeln gelten.
  • Maskenpflicht: In vielen Bereichen entfällt die Maskenpflicht. Im Einzelhandel, im Personenverkehr, in Pflegeheimen und in bestimmten Fällen bei Versammlungen müssen aber weiter sogenannte qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen verwendet werden. Zu diesen Bedeckungen zählen OP-Masken und Masken der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94. Nicht zulässig sind in den genannten Räumen Alltagsmasken zum Beispiel aus Stoff ebenso wie Masken mit Auslassventilen.
  • Kontaktdatenerfassung: Die Pflicht zum Erfassen der Kontaktdaten entfällt in den meisten Fällen. Sie gilt nur noch für Besucher von Pflegeeinrichtungen.
  • Abstandsgebot: Das Abstandsgebot wurde in eine Empfehlung geändert. Es wird nun empfohlen untereinander 1,50 Meter Mindestabstand im privaten Raum und in der Öffentlichkeit zu halten. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, wird empfohlen eine Maske zu tragen.
  • Einzelhandel: In Geschäften müssen Kunden und Beschäftigte grundsätzlich eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 tragen. Ausgenommen bleiben Beschäftigte, wenn die Übertragung von Viren durch "ähnlich geeignete physische Barrieren" verringert wird.

Ausgesuchte Eckpunkte, den Tourismus betreffend, im Einzelnen:

  • Bei beruflichen Veranstaltungen gilt die 3G-Regel, bei Freizeitveranstaltungen 2G.
  • In Gaststätten gilt 2G. Ausnahmen sind (mit 3G) möglich:
    - für Betriebsangehörige in Kantinen;
    - bei Bewirtungen aus beruflichen oder dienstlichen Gründen innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft;
    - für Hausgäste (Geschäftsreisende) in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, so sie keinen Zugang zum Bereich für die Bewirtung von anderen Gästen haben;
    - bei Bewirtungen von unaufschiebbaren Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber.
    - Gäste, die im Außenbereich bewirtet werden, müssen beim Betreten der Innenräume (Bezahlen, Besuch der sanitären Anlagen) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    - Auch in Diskotheken gilt für die Gäste 2G.
  • Auch für Übernachtungsgäste in Beherbergungsbetrieben gilt bei Anreise eine zu-sätzliche Testpflicht (2G+). Erforderlich ist ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt
  • Bei Veranstaltungen in Außenbereichen (z.B. Weihnachtsmärkte) ist durch den Veranstalter in Abstimmung mit den Kommunen vor Ort ein Hygienekonzept zu erstellen und eine Risikobewertung vorzunehmen; bei Veranstaltung mit erhöhtem Risiko (Gedränge, keine Mund-Nasen-Bedeckungen etc.) empfiehlt das Land die Umsetzung einer 2G-Regelung.
  • Der Bund führt zum Mittwoch, 24. November, 3G im öffentlichen Personennahverkehr ein.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 17.11.2021 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die seit dem 22.11.2021 gilt. Hier findest du die aktuell geltende Landesverordnung.


Der Deutsche Tourismus Verband hat seine Übersicht zu den am häufigsten gestellten Fragen und Antworten (FAQ) aktualisiert. Im Speziellen werden hier auch regelmäßig die FAQ zu Reise-Buchungen und Stornierungsregelungen aktualisiert. Unter der DTV-Corona Seite findest du auch einen Überblick über die Corona-Verordnungen aller Bundesländer.

Aktuelle Informationen und unterstützende Angebote für die Tourismusbranche zum Coronavirus findet ihr bei den Kollegen vom Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V..

Um dich in der etwas verunsichernden Situation zu unterstützen, geben wir dir hier einige Links zu sachlich fundierten Informationen der zuständigen Behörden an die Hand:

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Wie reagiere ich, wenn ich den Verdacht habe, mich mit COVID-19 angesteckt zu haben?

Bitte gehe nicht direkt zu einem Arzt, sondern rufe die 116 117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) an. Über den Bereitschaftsdienst wird das nähere Vorgehen mit dir besprechen.