Blick von der Seebrücke auf die Ostsee bei Sonnenuntergang. © Foto Oliver Franke

Ostsee-Dänemark

INTERREG-Projekte

Ein Ferienziel für den regenerativen Küstenurlaub

Unser Interreg-Projekt 


2025 bis 2028

Interreg-Programm - NURTURING NATURE (NuNa)

Die Ostseeregion steht vor mehreren grenzüberschreitenden Herausforderungen, darunter das Risiko negativer Auswirkungen von Übertourismus auf Natur- und Kultur, Umweltverschmutzung und einen Rückgang der Biodiversität, insbesondere in marinen Ökosystemen aber auch Landflucht sowie mangelnde hochwertige Arbeitsmöglichkeiten. Eine nachhaltige Tourismusentwicklung kann eine Rolle bei der Lösung dieser Probleme spielen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft und die Nebensaison unterstützen. Genau hier setzt das deutsch-dänische Interreg-Projekt Nurturing Nature (NuNa) an:

Mit einer Förderung von rund 1,35 Millionen Euro durch EU-Interreg-Programm 6A Deutschland-Danmark zeigt NuNa in den kommenden drei Jahren Wege auf, wie Tourismus regenerativ gestaltet werden kann. Die Projektlaufzeit ist von August 2025 bis Juli 2028. Das Projekt ist aus „Pre-NuNa“, einem PKP-Vorprojekt, das vom Interreg-Programm 6A gefördert wurde, entstanden.

Nurturing Nature (zu Deutsch: Pflege der Natur) führt regenerativen Tourismus als transformativen Ansatz ein, bei dem sowohl Besucher:innen als auch Bürger:innen aktiv zum Schutz und zur Wiederherstellung von Natur und Kultur beitragen und gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften sowie die lokale Wirtschaft stärken. Ziel ist ein ausgewogenes Wachstum des Tourismus, die Wiederherstellung von Natur und Kultur sowie resiliente lokale Gemeinschaften. NuNa setzt dabei auf Co-Creation-Prozesse mit einem Bottom-up-Ansatz, wodurch lokale Akteure durch Co-Design und Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Tourismusunternehmen über Grenzen hinweg Mitbestimmung bei der Tourismusentwicklung erhalten. So wird langfristiger wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Mehrwert geschaffen.

Leadpartner ist der Geopark Det Sydfynske Øhav, der noch folgende Co-Partner dabei hat: Ærø Turist- & Erhvervsforening, Faaborg-Midtfyn Kommune, Langeland Kommune und Svendborg Kommune.

Weitere Projektpartner neben dem OHT sind: 

Außerdem sind mehr als 20 Netzwerkpartner aus den Bereichen Tourismus, lokale Entwicklung und Naturschutz beteiligt.

  • Methodenentwicklung und Training von regionalen Koordinator:innen (Facilitator:innen) im Projektgebiet:

    Das Projekt startet damit, lokale Kräfte für einen regenerativen Wandel im Tourismus zu qualifizieren. Ein Schulungsprogramm bildet Partner:innen und Vertreter:innen lokaler Gemeinschaften zu Facilitator:innen aus, die Co-Creation-Prozesse leiten, bei denen ein gemeinsam entwickelter „Wertekompass“ die Richtung vorgibt. Der „Wertekompass“ dient als strategisches Werkzeug für die grenzüberschreitende Entwicklung regenerativer Tourismusangebote. Ziel ist es, Gemeinschaften zu stärken und den Naturschutz zu fördern.  

  • Netzwerkaktivierung und Co-Creation regenerativer Tourismusinitiativen: 

    Es sollen mindestens 12 regenerative Tourismusangebote in lokalen Gemeinden auf beiden Seiten der Grenze entwickelt werden. NuNa bindet dafür lokale Akteure aus bestehenden Netzwerken aktiv in die Entwicklung von Produkten und Aktivitäten im Bereich regenerativen Tourismus ein. So können Besucher:innen und Bewohner:innen die Umwelt schützen und das Kultur- und Naturerbe der Region erleben. 

  • Entwicklung einer neuen Marketingstrategie mit Schwerpunkt auf verantwortungsbewusstem Tourismus:

    NuNa setzt neue innovative Marketingstrategien um, die regenerative Produkte hervorheben und regenerative Praktiken fördern. Die Aufgabe des OHT liegt vorrangig im Marketing, um relevante Zielgruppen anzusprechen. Für den OHT bietet das Projekt die Möglichkeit, ein nachhaltiges Marketing „auszuprobieren“ bzw. umzusetzen. 

  • Langfristige Lebensqualität, Attraktivität und nachhaltiges Wachstum in der Region fördern: 

    Das langfristige Ziel ist ein grenzüberschreitender Übergang von konventionellem Tourismus zu einem ganzheitlichen „Give-Back“-Modell. Dieses entwickelt Konzepte und Aktivitäten zugunsten von Natur, Gemeinschaften und Wirtschaft. 

Die erste Phase des NuNa-Projekts besteht sowohl in der organisatorischen Aufstellung der Projektpartner:innen sowie in der Methodenentwicklung des Wertekompasses und der Ausarbeitung des Trainingsprogramms für die Regionalkoordinator:innen. Diese sollen später aktiv in ihrer Region am Co-Kreationsprozess mitwirken.

Isabell Hoemke

Tel.: +49 (0) 45 03 - 88 85 14

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Katja Lauritzen

Tel.: +49 (0) 45 03 - 88 85 0

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